
Farbe in der Küche
So findet ihr euren Ton
November 2026 · Ratgeber
Ratgeber Farben
Mehr als Weiß und Grau
Weiß und Grau sind sichere Entscheidungen, aber selten persönliche. Farbe gibt der Küche Charakter – und sie muss dabei gar nicht laut sein. In unserer Ausstellung hängt dazu ein großer Farbkreis aus dem Colour Concept von Schüller. Daran lässt sich gut zeigen, wie Farben zusammenspielen.
Der Farbkreis als Startpunkt
Töne, die im Kreis nebeneinanderliegen, wirken zusammen ruhig. Töne, die sich gegenüberliegen, bringen Spannung. Und innerhalb einer Farbe entscheidet die Helligkeit: Ein tiefes Petrol wirkt ganz anders als ein helles Salbei, obwohl beide aus derselben Ecke kommen.
Drei Wege zur Farbe
- Ganz in Farbe: Alle Fronten in einem Ton. Das wirkt am stärksten und wird schnell zum Mittelpunkt des Raums.
- Farbe als Akzent: Nur die Insel oder die Hochschränke sind farbig, der Rest bleibt ruhig. Das ist ein guter Einstieg für alle, die sich noch nicht sicher sind.
- Leise Farbe: Salbei, Oliv oder warme Grautöne sind sichtbar farbig und lassen sich trotzdem leicht mit Holz und Stein kombinieren.
Licht und Raum mitdenken
Dieselbe Farbe sieht morgens anders aus als abends und im Nordzimmer anders als im Wintergarten. Dunkle Töne brauchen Licht und Platz, helle lassen kleine Räume oft größer wirken. Schaut euch ein Muster deshalb am besten dort an, wo die Küche später stehen soll.
Die Oberfläche macht mit
Auch die Oberfläche verändert, wie eine Farbe wirkt. Schüller zeigt das bei uns an drei Lackmustern: Samtmatt wirkt zurückhaltend, Satinlack hat ein leicht angerautes Handgefühl und Satinlack mit Pore zeigt eine Holzstruktur. Das versteht man am schnellsten, wenn man es anfasst.
Unser Tipp
Bringt ein Foto vom Raum mit, dazu am besten ein Stück Boden oder eure Wandfarbe. Dann halten wir die Muster direkt daneben und ihr seht, welcher Ton wirklich zu euch passt.

